Freitag

1. Filmisches Erzählen

Filmisches Erzählen ist seit einigen Jahren verstärkt Thema im Unterricht. In dem Workshop sollen praktische Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man einfach und unkompliziert in der Schule Filmanalyse anhand von Filmanfängen und Trailern durchführen kann. Diese eignen sich nämlich aufgrund ihrer verdichteten Erzählweise gut zur Analyse. Die Teilnehmer erhalten nach einer Einführung die Gelegenheit, das Gelernte selbst anzuwenden und einen Filmausschnitt zu bearbeiten. Daher wäre es gut, wenn sie einen eigenen Laptop mitbringen würden. Auf diesem sollte als Abspielsoftware der VLC-Player installiert sein.

Fachbezug: Deutsch
Referent: Gerd Höckner

2.  Klassenarbeiten und Klausuren zum Thema „Filmisches Erzählen“

Bisher bieten Schulbücher und andere Unterrichtsmaterialien kaum Anregungen für Klausur-Aufgabenstellungen, die dem Wesen von (Spiel-)Filmen gerecht werden, sondern zumeist ähneln solche Aufgaben denen, die für (literarische) Texte gestellt werden.
Daher soll in diesem Workshop untersucht werden, wie eine Klassenarbeit oder Klausur inhaltlich und in ihrem Ablauf so gestaltet werden kann, dass Schülerinnen und Schüler tatsächlich jene Kompetenzen in Sachen Filmanalyse und –interpretation vorweisen können, die sie zuvor im Unterricht entwickelt haben.
Mögliche Klausuraufgaben und Schülerlösungen zu Filmausschnitten (aus zuvor im Unterricht behandelten Filmen) und zu Werbespots werden in dem Workshop zur Diskussion gestellt. Ziel ist die Ermutigung dazu, die Filmanalyse als selbstverständlichen Bestandteil von Unterricht zu verankern, indem deren Verfahrensweisen auch in schriftliche Arbeiten Eingang finden, so wie es bei jedem Umgang mit Texten selbstverständlich ist.
Wenn die Teilnehmer ein eigenes Notebook, möglichst mit installiertem VLC-Player, dabei haben, ist das hilfreich.

Fachbezug: Deutsch (Fremdsprachen)
Referent: Wilfried Lange

3. Filmen mit mobilen Endgeräten im Deutschunterricht

Filmbildung spielt inzwischen eine wichtige Rolle im Deutschunterricht. Der Einsatz mobiler Endgeräte bietet vielfältige Möglichkeiten für Medienbildung im Fachunterricht. In diesem Workshop werden Ansätze praktischer Filmarbeit mit mobilen Endgeräten anhand konkreter fachlicher Inhalte und Themen des Deutschunterrichts aufgezeigt und erprobt.

Fachbezug: Deutsch
Referent: Natalie Eckert / Eyk Franz

4. Bild der Zeit – Filmisches Gestalten im Kunstunterricht

Wie kann es gelingen, mit Schülern im Klassenverband Filme zu gestalten unter regulären unterrichtlichen Bedingungen, also abseits schulischer Sonderformen wie Projektwochen oder Arbeitsgemeinschaften?

In diesem Workshop wird ein filmdidaktisches Konzept für den Sekundarbereich I vorgestellt, das SchülerInnen durch extrem reduzierte Einstiegsaufgaben zu ersten filmpraktischen Ergebnissen führt und dadurch Kompetenzen anbahnt, die sich auf das Bildhafte und spezifisch Filmische beziehen.

Fachbezug: Kunst
Referent: Christian Besuden

5. Filmvertonung mit Körpereinsatz

Der Workshop Filmmusik beleuchtet geschichtlich und analytisch die Systematik bekannter Filmkompositionen. Neben der Sensibilisierung der musikalischen Wahrnehmung, werden kleine praktische Übungen durchgeführt, die eine kreative Annäherung an das vorliegende musikalische Material gestatten. Instrumentale Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

Fachbezug: Musik
Referent: Uwe Backhaus

6. Befragen und bewahren – Zeitzeugen als Informationsquelle

Oral History  ist eine Methode der Geschichtswissenschaft, die  viele Vorteile bietet, aber auch Risiken und Probleme in sich birgt. Chancen und Grenzen dieser Methode werden in diesem Workshop an praktischen (Video)Beispiele vorgestellt und diskutiert. Dabei wird auf Fragetechniken und Sprechweisen, Bildgestaltung, Licht und Ton eingegangen.
Der Workshop wendet sich zwar insbesondere an Geschichtslehrer, ist aber auch für all jene interessant, die in ihrem Unterricht Interviews mit Schülerinnen und Schülern durchführen wollen.

Fachbezug: Geschichte
Referent: Reinhold Baaske

7. Das digitale Protokoll im naturwissenschaftlichen Unterricht   Teil 1

In diesem Workshop lernen die Teilnehmer zwei Varianten kennen, ein digitales Versuchsprotokoll mit Handy und Computer oder Tablet zu erstellen.  Die Teilnehmer sollten eigene Digitale Endgeräte mitbringen, Kamera, Laptop, Tablet, Mikrofon, alles was man für einen Filmschnitt braucht. Als Software sollten die Microsoft Live Essentials oder iMovie installiert sein.
Grundlegende Kenntnisse im Bereich Betriebssystem und den Office-Anwendungen sollten bei den Anwendern vorhanden sein.

Fachbezug: Naturwissenschaften
Referent: Jörg Steinemann / steinemann@nibis.de

8. Naturfilm-Aufnahmen mit Hochgeschwindigkeitskameras 

Der Workshop soll aufzeigen, wie Zeitlupenkameras vor allem im Biologieunterricht eingesetzt werden können, aber auch für Naturfilmer könnte er interessant sein. Nach einer theoretischen Einführung soll das praktische Arbeiten mit den Kameras im Mittelpunkt stehen; am besten im Freien. Es geht vor allem um das Ausprobieren und Produzieren; die Kameras vom Typ Casio ExiLim ExZR 1000 werden gestellt, Notebooks (ggf. mit einem Schnittprogramm) sollten mitgebracht werden.

Fachbezug: Biologie/ Naturwissenschaften / Naturfilm
Referent: Klaus-Dieter Tomczak

9. Common Craft Videos

Als »Common-Craft-Videos« werden kurze Videos bezeichnet, die im Legetrick-Verfahren Sachverhalte aus den verschiedensten Bereichen erklären. Dabei steht die Vermittlung von Inhalten im Vordergrund. Selbstgezeichnete Objekte, Personen oder Symbole werden unter die laufende Kamera geschoben und ein Live-Kommentar erklärt aus dem Off, worum es geht.

Fachbezug: übergreifend
Referenten: Nadine Aggour, MultiMediaMobile