ZOOM IN – Filmbildung im Fachunterricht

Niedersachsen hat in den letzten Jahren eine Vielzahl an Initiativen, Netzwerken und Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen der Filmbildung auf den Weg gebracht. Im Oktober 2012 fand dann in der Bundesakademie in Wolfenbüttel das erste FilmSummit unter dem Motto „Filmbildung in Niedersachsen – Eine Vision im Aufbruch“ statt. Damals standen Fragen der organisatorischen Rahmenbedingungen an Schulen und Film als Prüfungsaufgabe im Mittelpunkt des Kongresses.

Mittlerweile wird Filmbildung in den Kerncurricula für niedersächsische Schulen konkret eingefordert: Filmanalyse in Deutsch, Sprachförderung im Fremdsprachenunterricht, Produktion im Fach Kunst u.a. Neben den „klassischen“ Fächern der Filmbildung lässt sich Film auch in anderen Fächern sinnstiftend einsetzen.

Im Zentrum des FilmSummit 2014 steht deshalb die Frage nach der konkreten Umsetzung von Filmbildung im Fachunterricht.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass Film nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Welt der Jugendlichen hat und als Medium an Bedeutung gewinnt:

88 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen nutzen das Fernsehen und seine Inhalte mindestens mehrmals pro Woche, es liegt damit auf gleichem Niveau wie das Internet (89 %) oder Smartphone (90 %). Die Nutzungsdauer des Fernsehens ist von hoher Stabilität geprägt. An einem durchschnittlichen Wochentag (Mo-Fr) sehen die Zwölf- bis 19- Jährigen durchschnittlich 111 Minuten fern. 74 Prozent suchen regelmäßig Videoportale wie „YouTube“ auf. 54 Prozent sehen mit dieser Häufigkeit Videos im Internet an bzw. laden diese herunter.                                                        JIM-Studie 2013

 Globally, consumer Internet video traffic will be 69 percent of all consumer Internet traffic in 2017, up from 57 percent in 2012.                    Cisco Visual Networking Index                                                                                                 2012-2017

Durch diese hohe Akzeptanz bieten Filme im Unterricht vielfältige Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche zu erreichen und helfen eine Brücke zu bauen zwischen der Welt in der Schule und der Welt der Jugendlichen außerhalb von Schule.

Dem wollen wir nachgehen – in fachspezifischen Workshops, Best Practice Beispielen und Foren.

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